• Begleitung und Förderung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch ein Team von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
  • Bedürfnisgerechte Betreuung durch gemeinsame Nachtessen zweimal die Woche, Einzel- und Gruppengespräche und Fördergespräche
  • Individuelle Coachings zu Themen der Ausbildung, Finanzen, Administration, Beziehungen, Freizeit etc.
  • Anleitung in Haushaltführung
  • Unterstützung im Bereich Schule und Lernen
  • Telefonischer Pikettdienst während 24 Std. an 365 Tagen pro Jahr zur Bearbeitung und Intervention bei Notfällen
  • Betreuung in Krisensituationen
  • Zusammenarbeit mit Familien, Lehrbetrieben, Lehrpersonen, Fachstellen
  • Koordination mit Behörden
  • Halbjährliche Standortgespräche
Unser Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene beider Geschlechter, die für ihre berufliche und persönliche Integration professioneller Unterstützung bedürfen.

Aufgenommen werden Jugendliche und junge Erwachsene

  • ab dem 16. Lebensjahr bis zum Ende der Erstausbildung, bis zum vollendeten 22. Lebensjahr
  • die in eine Tagesstruktur eingebunden sind (EFZ- oder EBA-Ausbildung, letztes Schuljahr, Brückenangebot, Arbeitsintegrationsprogramm, Praktikum oder Studium)
  • die über genügend Kompetenzen verfügen, um das Betreuungs- und Förderkonzept der AWG Maihof nutzen zu können
  • die durch eine freiwillige oder gesetzliche Fachstelle angemeldet werden und deren Finanzierung des Aufenthalts geklärt ist

Nicht aufgenommen werden Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen oder gravierenden körperlichen Beeinträchtigung, mit Suchtproblemen oder mit akuten psychiatrischen Problemstellungen.

Beim Eintritt in die AWG Maihof sollte die Person nicht über 18 Jahre alt sein. Ist das 18 Lebensjahr erreicht, muss der Übertritt aus einer anerkannten Institution nahtlos erfolgen.

  • Jugendliche und junge Erwachsene können sich besser entwickeln, wenn sie erfahren, was sie können. Die AWG Maihof bietet Lernfelder, in denen sich die Jugendlichen als kompetente junge Menschen erleben und Fortschritte in die Richtung machen können, die sie anstreben. Dieser Prozess wird von einer Bezugsperson sozialpädagogisch begleitet und reflektiert.
  • Herausforderungen löst jeder Mensch auf seine persönliche Art, auch unter Einbezug des kulturellen Hintergrundes. Wir gehen davon aus, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Fähigkeiten mitbringen, ihr Leben zu meistern.
  • Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen ihre eigenen Erfahrungen mit einer selbstständigen Lebensführung machen können. Die dabei auftretenden Schwierigkeiten nutzen wir als Ausgangslage der Betreuungs- und Förderarbeit.
  • Ein Notfalldienst beschränkt die Risiken auf ein verantwortbares Niveau. Dieser garantiert, dass eine Betreuungsperson ausserhalb der Betreuungszeiten jederzeit erreichbar ist.
  • Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden anhand einer individuellen Förderplanung begleitet. Kleine Schritte sind unser Ziel.
  • Wir legen Wert auf eine adäquate und transparente Zusammenarbeit mit Eltern und weiteren Bezugspersonen.